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Warren fordert OCC-Unterlagen zu Ripple und Coinbase-Bankgenehmigungen an

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

US-Senatorin Elizabeth Warren forderte bis zum 1. Juni OCC-Unterlagen zu neu genehmigten Krypto-Banklizenzen für Unternehmen wie Ripple und Coinbase an.

Warren fordert OCC-Unterlagen zu Ripple und Coinbase-Bankgenehmigungen an

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Senatorin Warren forderte vollständige Anträge und rechtliche Analysen für neun genehmigte nationale Treuhandbank-Lizenzen bis zum 1. Juni an.

  • Sie argumentiert, dass diese Krypto-Banken auf die Infrastruktur des Bundes zugreifen und dabei traditionelle Verbraucherschutz- und Finanzsicherheitsmaßnahmen umgehen.

  • Die Digital Chamber forderte die OCC auf, ihre Genehmigungen zu verteidigen und erklärte, dass Treuhandlizenzen strikt auf Verwahrungsfunktionen beschränkt sind.

  • Ripple forderte ebenfalls die SEC auf, Stablecoins als ordnungsgemäße Sicherheiten zu behandeln und XRP eine Nicht-Wertpapier-Klassifizierung zu geben, die BTC entspricht.

Eine direkte Konfrontation zwischen Senatorin Elizabeth Warren und den Bankambitionen der Krypto-Industrie ist öffentlich geworden. Warren sandte am 18. Mai 2026 einen Brief an die OCC. Sie fordert vollständige Anträge und vertrauliche Unterlagen für neun kürzlich genehmigte nationale Treuhandbank-Lizenzen. Dazu gehören die für die Ripple National Trust Bank, die Coinbase National Trust Company, Paxos, Fidelity Digital Assets und BitGo.

Ihre Frist für eine Antwort ist der 1. Juni. Die Digital Chamber hat bereits zurückgeschossen und die OCC aufgefordert, standhaft gegen das zu bleiben, was sie als unbegründete rechtliche Herausforderungen bezeichnet. Die Krypto-Nachrichten von heute stellen die Zukunft des institutionellen Krypto-Bankings in den USA direkt in den Fokus eines Senatsaufsichtskampfes.

Was Warren tatsächlich herausfordert

Warrens Hauptargument ist einfach. Die OCC hat seit Dezember 2025 neun nationale Treuhandbank-Lizenzen für Unternehmen genehmigt, die hauptsächlich mit der Ausgabe von Stablecoins und der Verwahrung digitaler Vermögenswerte beschäftigt sind. Sie argumentiert, dass diese Lizenzen es Krypto-Unternehmen ermöglichen, als „Krypto-Banken“ zu agieren, die auf die Infrastruktur des Bundesbankens zugreifen. Dabei umgehen sie den vollständigen Verbraucherschutz, die Einlagensicherung und die finanziellen Stabilitätsgarantien, die für traditionelle nationale Banken gemäß dem National Bank Act gelten.

Ihr Brief fordert drei spezifische Dinge. Erstens die vollständigen Anträge, einschließlich vertraulicher Unterlagen für alle neun genehmigten Lizenzen. Zweitens eine detaillierte Aufschlüsselung, welche Aktivitäten jedes Unternehmen beabsichtigt durchzuführen und ob diese Aktivitäten als legitime treuhänderische Funktionen nach Bundesrecht qualifizieren. Drittens eine rechtliche Analyse, die die Auslegung der OCC unterstützt, dass nicht-treuhänderische Aktivitäten wie die Ausgabe von Stablecoins unter dem aktuellen Rahmen zulässig sind.

Die Frist vom 1. Juni signalisiert Dringlichkeit. Warren möchte Antworten, bevor die Umsetzung des GENIUS-Gesetzes die institutionelle Integration weiter beschleunigt.

Die Gegenposition der Industrie

Die Digital Chamber hat schnell reagiert. CEO Cody Carbone sandte einen Brief, in dem er OCC-Comptroller Jonathan Gould aufforderte, die Genehmigungen zu verteidigen. Dabei argumentiert er, dass sie sowohl mit dem bestehenden Recht als auch mit der durch das GENIUS-Gesetz festgelegten congressional direction übereinstimmen. Der Stablecoin-Rahmen von 2025, der klarere Wege für Treuhandgesellschaften wie Coinbase geschaffen hat, die Verwahrungs- und Zahlungs-Stablecoin-Dienste anbieten.

Die Position der Industrie ist ebenso klar. Diese Unternehmen haben freiwillig eine bundesstaatliche Aufsicht gesucht. Treuhandlizenzen erlauben keine Einlagen oder Kredite. Sie sind eng auf treuhänderische und Verwahrungsfunktionen beschränkt. Diese als gefährliche Bankenexpansion zu klassifizieren, stellt dar, was die Lizenzen tatsächlich erlauben.

Ripple war auch gleichzeitig aktiv an der regulatorischen Front. Am 22. Mai reichte Ripple einen Folgebrief an die SEC Crypto Task Force ein, in dem sie forderten, dass Stablecoins als ordnungsgemäße Sicherheiten behandelt werden. RLUSD erhält einen 0%-Haarschnitt aufgrund seiner Mint-Burn-Beziehung zu Broker-Dealern. XRP erhält die gleiche Behandlung wie BTC und ETH für die Klassifizierung als Nicht-Wertpapier, und On-Chain-Register sollen als das einzige autoritative rechtliche Eigentumsdokument bezeichnet werden.

Was das für Investoren und Entwickler bedeutet

Für die heutigen Coinbase-Nachrichten-Follower und institutionellen Investoren bestimmt der OCC-Kampf etwas Grundlegendes. Ob US-Krypto-Unternehmen eine regulierte Bankenstruktur im Inland aufbauen können oder ob sie mit erneuter rechtlicher Unsicherheit konfrontiert werden, die Aktivitäten ins Ausland drängt.

Für Entwickler, die Stablecoin-Anwendungen, Verwahrungstools und tokenisierte Vermögenswertplattformen erstellen. Das Ergebnis prägt das Compliance-Umfeld für Jahre. Von der OCC lizenzierte Treuhandbanken bieten eine regulierte Gegenpartei-Beziehung, die institutionelle Partnerschaften ermöglicht, die derzeit für unlizenzierte Krypto-Unternehmen unmöglich sind.

Warrens Herausforderung ist nicht symbolisch. Wenn die OCC diese Genehmigungen unter dem Druck des Kongresses zurücknimmt oder einschränkt. Verliert die Umsetzung des GENIUS-Gesetzes erhebliche institutionelle Infrastruktur. Hält die OCC stand, gewinnen US-Krypto-Unternehmen wie Coinbase die Banklegitimität, auf die sie seit 2020 hinarbeiten. Die Frist für die Antwort am 1. Juni ist der nächste Kontrollpunkt. Beobachten Sie ihn genau.

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