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Südkorea untersucht Upbit und Bithumb wegen grenzüberschreitender Datenweitergabe

Von

Shweta Chakrawarty

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Die PIPC Südkoreas schließt eine Untersuchung zur grenzüberschreitenden Datenweitergabe bei Upbit und Bithumb ab. Erforschen Sie mögliche Sanktionen wegen Datenschutzgesetzen.

Südkorea untersucht Upbit und Bithumb wegen grenzüberschreitender Datenweitergabe

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Die Personal Information Protection Commission (PIPC) hat am 30. April 2026 Vor-Ort-Inspektionen bei Upbit und Bithumb abgeschlossen.

  • Ermittler prüfen, ob die Weitergabe von Orderbüchern an ausländische Partner wie Upbit APAC und Stellar gegen Datenschutzgesetze verstoßen hat.

  • Bithumb sieht sich seit März 2026 einer separaten sechsmonatigen teilweisen Betriebsunterbrechung und einer Geldstrafe von 24,5 Millionen USD wegen AML-Verstößen gegenüber.

  • Sanktionen wegen Datenschutzverletzungen könnten bis zu 3 % des Jahresumsatzes betragen, mit einer endgültigen Entscheidung, die bis Ende 2026 erwartet wird.

Die beiden größten Krypto-Börsen Südkoreas stehen nun im Fokus. Die Korea Personal Information Protection Commission hat eine formelle Untersuchung gegen Upbit und Bithumb eingeleitet. Die zentrale Frage: Haben diese Börsen illegal Benutzerdaten mit ausländischen Partnern geteilt? Die Untersuchung befindet sich nun in der finalen Phase. Schriftliche Anfragen sind abgeschlossen. Vor-Ort-Inspektionen sind beendet. Nur eines bleibt: die Entscheidung über Sanktionen.

Was die Untersuchung ausgelöst hat

Das Problem begann mit der Weitergabe von Orderbüchern. Sowohl Upbit als auch Bithumb teilen ihre Orderbücher mit ausländischen Börsen, um die Liquidität zu erhöhen und den Handel zu erleichtern. Das ist eine gängige Praxis. Doch die heutigen Nachrichten aus Südkorea zeigen, dass es ein ernstes rechtliches Problem in diesem Prozess gibt.

Wenn in diesen geteilten Orderbüchern Informationen zur Benutzeridentifizierung enthalten sind, zählt dies als grenzüberschreitende Übertragung personenbezogener Daten. Dies fällt unter das südkoreanische Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten, das die Zustimmung der Benutzer erfordert. Ohne diese Zustimmung könnten die Börsen gegen das Gesetz verstoßen haben. Derzeit teilt Upbit sein USDT-Markto rderbuch mit Upbit APAC in Südostasien. Bithumb hat zuvor sein Orderbuch mit Steller, einer australischen Börse, geteilt. Beide Vereinbarungen stehen nun unter Beobachtung.

Wo die Untersuchung jetzt steht

Die Kommission hat schnell gehandelt. Seit Anfang 2026 haben die Ermittler sowohl schriftliche als auch Vor-Ort-Überprüfungen der Datenpraktiken von Upbit und Bithumb durchgeführt. Der Prozess ist nun im Wesentlichen abgeschlossen. Ein offizieller Vertreter der Kommission erklärte klar: „Wir planen, die Untersuchungsergebnisse im zweiten Halbjahr abzuschließen.“ Das bedeutet, eine Entscheidung steht bald bevor. Je nach den Ergebnissen könnten Sanktionen folgen. Dies sind Nachrichten aus Südkorea, die die gesamte Krypto-Branche genau verfolgt. Das Ergebnis wird einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Börsen in Zukunft mit grenzüberschreitenden Daten umgehen.

Bithumb hat es nicht nur mit dieser Untersuchung zu tun. Die Finanzbehörden prüfen separat die Praktiken von Bithumb zur Weitergabe von Orderbüchern nach einem anderen Gesetz, dem Gesetz über die Meldung und Nutzung spezifischer Finanztransaktionsinformationen. Darüber hinaus verfolgt Bithumb rechtliche Schritte gegen die Finanzbehörden wegen Sanktionen im Zusammenhang mit einer teilweisen Betriebsunterbrechung. Ein Gerichtsurteil im Fall des Bithumb-Unfalls wird bald erwartet. Bithumb kämpft also an zwei Fronten gleichzeitig. Das erhöht den Druck in einer bereits komplizierten Situation.

Was das für die Krypto-Industrie Südkoreas bedeutet

Dieser Fall geht über Upbit und Bithumb hinaus. Er betrifft jede Börse, die in Südkorea tätig ist und Daten mit ausländischen Partnern teilt. Wenn die Kommission gegen diese beiden Giganten entscheidet, muss die gesamte Branche überdenken, wie sie die Liquiditätsweitergabe und internationale Datenflüsse handhabt. Für die Benutzer ist das eigentlich eine gute Nachricht. Es bedeutet, dass die Aufsichtsbehörden aufmerksam sind. Der Schutz personenbezogener Daten wird ernst genommen, selbst in schnelllebigen Sektoren wie Krypto. Südkorea war schon immer einer der aktivsten Krypto-Märkte der Welt. Wie diese Untersuchung endet, wird die Spielregeln für jede dort tätige Börse prägen.

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